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Programm KSF Remise Gauting 2019

17. Mai bis 7. Juli

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG berichtet

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/gauting-konzertreigen-in-der-remise-1.4443280

 

 

Wir sehen und hören uns im nächsten Jahr wieder:

vom 15. Mai bis zum 5. Juli 2020

Danke für Ihr Vertrauen, besuchen Sie uns wieder!

 

ARCHIV 2019

 

Freitag 17.5. 19.30 Uhr

"Ganz Paris träumt von der Liebe"

Ein heiterer Eröffnungsabend

 

Anatol Regnier / Julia von Miller / Frederic Hollay

 

Ich tanze mit dir in den Himmel hinein. Eine musikalisch literarische Zeitreise mit Texten und Schlager von 1929 - 1969 bieten drei Vollblutmusiker. Amüsant, intelligent, unterhaltsam und sehr charmant. Gewiss, eine heitere Angelegenheit, sich wieder einmal auf Altbewährtes, Altbekanntes gnadenlos einzulassen. Erinnerungen werden lebendig, das Gefühl der Liebe wird wieder aufsteigen und ein zufriedenes Lächeln erzeugen.

 

 

Frederic Hollay Julia von Miller Anatol Regnier

 

Frederic Hollay, Julia von Miller, Anatol Regnier

 


 Sonntag 19.5. 11 Uhr

„Herzzeit: wir lieben einander wie Mohn und Gedächtnis“

Die Malerin Renate Gier-Francke und zwei Künstlerseelen

 

In ihrem malerischen Werk „Dunkles zu sagen – Eine Liebe voller Abgründe zwischen Paul Celan und Ingeborg Bachmann“ reflektiert die Künstlerin mit ihren geschriebenen Bildern eine tragische Zeit im Leben eines außergewöhnlichen Künstlerliebespaares. Dazu werden Gedichte und Aufzeichnungen beider Schriftsteller im Zusammenhang mit ausgewählter Musik zu Gehör gebracht.

 

Julia Cortis, Sprecherin / Birgitta Eila, Klavier / Florian Prey, Sprecher

Kammermusik, Klavierwerke von Ernst Krenek, W.A. Mozart, George Enescu

 

 

Florian Prey und Julia Cortis

 

 

Birgitta Eila ganz rechts, Blumen bringt Beatrice Cosmovici, die gute Seele

  

Renate Gier, Malerin

 

NACHTKRITIK

Ein interessanter Vormittag. Zwei Künstlerseelen wurden beleuchtet durch ihre gegenseitig geschriebenen Liebesbriefe. Bachmann - Celan. Sorgfältig zusammengestellt und gelesen von Julia Cortis. Am Flügel die einfühlsame und filigrane Birgitta Eila, zartfühlend und auf den Punkt reflektierend spielt sie Musik von Henze, Schumann, Liszt, Enescu. Florian Prey interpretiere Gedichte von Ingeborg Bachmann auf ganz eigene Weise. Ohne Zusatz des Klaviers begab er sich mitten hinein in ein Wortabenteuer mit lyrisch erhobener Stimme. Leider fehlte die Erfinderin dieses spannenden Morgens. Vor ein paar Wochen stürzte sie und ist zur Zeit in Reha. Das Publikum war auch ein junges. Alle ihre Enkelkinder waren anwesend und lauschten gebannt der Konzertlesung. Sie waren mit Recht stolz auf die tiefen, ausdrucksstarken bunten Wachscollagen aus Buchstaben, Farben und Inspirationen ihrer Großmutter Renate Gier.


 

Freitag 24.5. 19.30 Uhr

„Ewig Dein, ewig mein, ewig uns“

 

Beethoven - Vorbild und Wegbereiter

Einfluss und Wirkung des großen Meisters der Wiener Klassik

 

Pianistenclub München e.V.

 

Tessa Catchpole, Klavier

Sylvia Dankesreiter, Klavier

Yuko Tajima, Klavier

Heiko Stralendorff, Klavier und Mederation

 

 

Beim Stichwort „Wiener Klassik“ fallen sofort die großen Namen Haydn, Mozart, Beethoven. Dieser Abend nun präsentiert Ludwig van Beethoven prominent, beleuchtet ihn aber auch aus der Sicht seiner teils weniger bekannten Kollegen.

 

Wer weiß schon, dass der tschechische Komponist Paul Wranitzky, im selben Jahr wie Mozart geboren, ebenfalls sein Glück in Wien fand, sich dort mit Haydn, Mozart und Beethoven anfreundete und von diesen hoch geschätzt wurde? Seine Sinfonien und seine Sonate für Klavier zu vier Händen, deren 1. Satz wir hören, klingen wie früher Beethoven. Beethovens Schüler Ferdinand Ries, als Komponist außerordentlich fruchtbar, ist mit einem kurzen Andante vertreten.

 

Franz Schubert rieb sich immer wieder am Giganten Beethoven, doch wo dieser gegen Widerstände kämpft, entkräftet Schubert sie mit seiner entwaffnenden Lyrik. Wir hören von ihm das c-Moll-Impromptu. Eine typisch Beethoven‘schen Fanfare leitet das Werk ein, doch eine „ewige Melodie“ verleiht dem Stück den von Schubert so geliebten typischen schwebenden Charakter.

 

Vom großen Meister der Wiener Klassik, Beethoven, hören wir die frühe „Fantasie-Sonate“ Es-Dur op. 27 Nr. 1, ein sehr kontrastreiches Stück, außerdem die bekannten Sonaten „Das Lebewohl“ und zum Abschluss seine große „Appassionata“. (Heiko Stralendorff)

 

... und noch etwas:

Ferdinand Ries ist ein Unbekannter neben Ludwig van Beethoven. Dass sich die zwei gekannt haben, sogar eine gute Freundschaft gehegt haben und Ries als Schüler seinen Beethoven vergöttert hat und sich deswegen von ihm loslösen musste, um eigene Wege zu gehen, und dabei selbst herrliche Kammermusik, Symphonien, Opern und auch gestandene Klaviersonaten komponiert hat, bleibt den meisten Musikliebhabern verborgen. Hier werden die beiden Komponisten, Ries war auch als Kopist der Werke seines Meisters tätig, neben einander gestellt. Man wird staunen, zu was der Unbekannte fähig war.

 

Ferdinand Ries

 


Sonntag 26.5. 11 Uhr

"Ich höre wie durch einen Spiegel"

Klaviertrio "Springspielklause"

 

Rudi Spring, Klavier

Charlotte Walterspiel,Viola

Klaus Kämper, Violoncello

 

Beethoven, "Augengläser" für Viola und Violoncello

Beethoven, Sonate op. 102/1 

Beethoven, "Andante favori" 

Spring, UA "Ich höre wie durch einen Spiegel" 

Schumann, Märchenbilder op. 113 

Brahms, Trio op. 114

 

Drei langjährige Freunde, eine Bratscherin, ein Komponist und Pianist, ein Violoncellist möchten mit ihrem sorgfältig durchdachten Programm Sinne wecken, begeistern und dem Zuhörer Verborgenes auf eine ganz besondere Weise zu Gehör bringen. Losgelöst zwischen Märchenbilder und Augengläser funkelt eine Uraufführung und erzeugt ein unerhörtes Bildnis diverser Klangreflexionen.

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG


 Donnerstag 30.5. 19.30 Uhr

"Nebulöse Grenzgänger"

Aus dem Oevre eines Duke Ellington

 

Michael Hornstein, Saxophon

Oliver Hahn, Piano

 

Michael Hornstein und Oliver Hahn entführen in eine Welt großer Gefühle. Die Musik Duke Ellingtons bildet das Ausgangsmaterial für Improvisationen zweier Musiker, die sich bedingungslos aufeinander verlassen können. Hier werden keine Klischees erfüllt, sondern intensiv mit den sorgsam ausgewählten Stücken gespielt, immer hochkonzentriert der Magie des Augenblicks und der Essenz der Songs verpflichtet. Die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Vertrautem und Neuland, Zeit und Stillstand verschwimmen und Interpretation und Komposition gehen eine perfekte Symbiose ein.

„... wahrscheinlich einer der größten zeitgenössischen Musiker unserer Zeit.“ (SZ)

Michael Hornstein entführt mit seinem einzigartigen Saxophonsound in eine Welt tiefer Gefühle. Unwiderstehlich sexy, verführerisch, meisterhaft am Sax.

https://www.youtube.com/watch?v=LKJyMkfqc4c

 

 

Oliver Hahn Michael Hornstein

 

KURZE NACHGEDANKEN ZUM KONZERT 

Michael Hornstein und sein großartiger Begleiter am Flügel Oliver Hahn bereiteten dem Gautinger Publikum in der Remise einen zauberhaften Abend mit schwelgenden Tönen verpackt in meisterliche Interpretation.

 

unser treues Publikum

 

 


 

Samstag 1.6. 19.30 Uhr

„Hinter dem Wald, am Zackenrand des Himmels, dort zieht er auf“

 

Flying to the Moon
50 Jahre Mondlandung – eine musikalische Nachlese

 

Andreas Kirpal, Klavier
Mirko Sutter, Sprecher
Capella Nova München
Leitung: Roger Hefele


21. Juli 1969, Meer der Stille: der Amerikaner Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond - ein Ereignis, das auch heute noch viele Menschen fasziniert.

Doch schon viel früher fesselte der Anblick des Mondes die Menschen und viele Künstler hat er zu beeindruckenden Werken inspiriert.

Weil Roger Hefele, Leiter der Capella Nova München, entweder Raketenbauer oder Musiker werden wollte, lag es für ihn nahe, ein zum Jubiläum der Mondlandung passendes Programm auf die Beine zu stellen.

Musikalisch dürfen sich die Zuhörer auf lunare Meisterwerke von der Romantik bis hin zum Jazz freuen. Die Capella Nova widmet sich Kompositionen von Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Franz Schubert und Robert Schumann, präsentiert aber auch so berühmte Stücke  wie „Fly me to the moon“, „Moondance“ oder „How high the moon“. Mondsüchtige entdecken auch weniger Bekanntes wie etwa Dave Brubecks „Quiet as the moon“.

Der Schauspieler Miko Sutter führt durch den Abend mit Texten und Moderationen zum Mond und wieder zurück. Um den Erdtrabanten auch optisch genießen zu können, werden außerdem eindrucksvolle Bildprojektionen zu sehen sein.

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG berichtet:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/konzert-zauber-des-mondes-1.4471863

 

 


 Sonntag 2.6.  11 Uhr

"gleichsam träumerisch, und eines der schönsten Cellothemen der Romantik"

 

Drei berühmte Klavierquartette

 

Klavierquartett, Mitglieder des Bayerischen Staatsorchester

 

Dmitri Vinnik , Klavier
David Schultheiß, Violine
Clemens Gordon, Viola
Rupert Buchner, Violoncello

 

Beethoven Klavierquartett Es Dur op. 16

Brahms Klavierquartett Nr.3 C moll op.60

Schumann Klavierquartett Er Dur op. 47

 

Zeit seines Lebens war Johannes Brahms´Umgang mit Beethoven und dessen Werken alles andere als unkompliziert. Besonders treffend bringt dies wohl das folgende und berühmt gewordene Zitat des Meisters auf den Punkt: "Du hast keinen Begriff davon, wie es unsereinem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen (Beethoven) hinter sich marschieren hört.“ Was hier insbesondere die Mühen im Hinblick auf das symphonische Schaffen umschreibt, verhält sich auf dem Gebiet der Klavier-Kammermusik wiederum etwas anders; das Klavierquartett c-Moll op.60 von Brahms erfreut sich heute großer Beliebtheit, während Beethovens Opus 16 in Es-Dur eher seltener im Konzertsaal erklingt. Letzteres existiert freilich auch in einer, häufiger dargebotenen, Quintett-Fassung für Klavier und Bläser. Zu den unumstrittenen Meilensteinen der Klavierquartett-Literatur gehört ohne Frage das Quartett in Es-Dur op.47 von Brahms´ Freund und Förderer Robert Schumann, wo insbesondere der langsame Satz mit einer der schönsten Cello-Kantilenen der Romantik herausragt.

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

 


 Samstag 8.6. 19.30 Uhr

„Ungewöhnlich: Perfektes#Erfahrenes“

Aus dem Stegreif: Komposition-Improvisation

Jost-H. Hecker, Violoncello

Manfred Manhart, Klavier

 

Beethoven-Jazz-Varianten, wie niemals zuvor gehört. Vom Original zur

Improvisation.Dann der alte Meister: Ludwig van Beethoven: Sonate für Violoncello und Klavier in g-moll (op 5, Nr.2), ein umwerfendes Stück Musik, perfekt in jeder Nuance. Dann erfährt man mehr, sobald die Kompositionen von Veit Wiesler erklingen. Absolut spontan. Fetzig, elegisch, elegant, verworfen. Beethoven schaut aus dem Jenseits über den Rand des Tellers. Jazzkonzert mit zwei außergewöhnlichen Künstlern. Sie zählen zu den ganz großen der Improvisationsmusik.

 

 

Beethoven und Jazz

 

 

Manfred Manhart und Jost Hecker

 

NACHTKRITIK

Jost Hecker und Manfred Manhart trafen sich in der Remise und boten ein ungewöhnliches Konzert. Zunächst mit virtuosem Feingefühl, ausgelotet und aufgespaltet in feinste Nuancen, übertrugen sie  Beethovens Sonate für Violoncello und Klavier in g-moll in den Äther des Raums, voll Spannung und diferenzierten Kalkül, voller Emotionen und Inbrunst. Man beobachte nur die einprägsame Mimik von Jost Hecker, der jede einzelne Note auskostete, als ob sie ihm während des Spiels vom Meister Beethoven eindiktiert worden wäre. Später begeisterten sie mit Jazz-Klängen von enormen rhythmischen Impetus. Es bleibt in tiefer Erinnerung, als sie die Arie der Pamina aus Mozarts Zauberflöte in lockeren Klängen boten, verjazzt, verfeinert, aus dem Inneren ins Äußere gewandt. Ein tolles Konzert, das dem Publikum schmeckte!


 

Pfingstmontag 10.6. 11 Uhr

„Vom Abschied und Adieusagen“

Liedermatinee

 

Florian Prey, Bariton,  

Wolfgang Leibnitz, Klavier

 

Abschiednehmen ist ein schwieriges Unterfangen, es kann hoffnungslos und endlich sein, aber es kann auch heiter und zuversichtlich sein. Eine Ahnung und Aussicht auf Erwartung und Neuerung schwingt immer mit, sei es das lichtvolle, fröhliche Adieusagen zu seiner Liebsten oder sei es der letzte Gruß, der lange, dunkle aber klare Blick vor dem Entschwinden in die geistige Welt.

Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Artikel zum Nachlesen:  

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/konzert-vom-liederolymp-1.4483361?fbclid=IwAR12X6qRBlMrpMoL_gBcRgkVT6LVpoYPVg3ViIGrOwOgdMvIBoa7bskvoX4

 


Freitag 14.6. 19.30 Uhr

„Wie die Grazie einer Blüte, der Klang einer Saite“

 

Johannes X. Schachtner

Tilmann Strasser, Sprecher

Almuth Siegel, Violine

Ágnes Pusker, Violine

 

Ágnes Pusker und Almuth Siegel mit Trillerpfeifen und Geigen

 

NACHTKRITIK

Zwei junge Damen mit ihren Violinen begeben sich in ein spektakuläres Abenteuer, das ihnen ihr Komponist Johannes X. Schachtner erdacht hat. Zuerst erklingen lang gestrichene satte Töne aus der Violine, dann pfeift eines der Spielerinnen, dann die andere. Pfeiftöne mit Saitentönen vermischen sich und schwirren so daher, als ob merkwürdige Sommerkäfer in freier Natur Hochzeit feiern. Immer wieder ertönt Unerhörtes durch die Feder des aufregenden Komponisten Johannes X. Schachtner. Gänzlich überraschend dann die plötzlich auftauchenden Trillerpfeifen, die dann das natürlich fröhliche Pfeifen mit schrillem Klang ablösten. Ein Trupp von historischen Polizisten oder auch Schiedsrichtern begegnete man und staunte nicht schlecht, wie die beiden Musikerinnen das alles unter einen Hut brachten. Tolle Leistung, tolles Spiel. Vielleicht hätte man sich vom Komponisten, der auch am Klavier begleitete, ein paar Worte über seine sprudelnden Ideenwerke gewünscht. Tilmann Strasser rezitierte gekonnt aus eigenem Roman, Rainer Maria Rilke und dem Salzburger Lyriker Trakl. Ein meditativer, interessanter Abend mit vielen Einfällen und grandiosen Überraschungen.

 

VIOLINCUM - ein literarisch-musikalischer Abend mit Schachtner & Strasser und dem Violin-Duo ASAP

Nachdem das literarisch-musikalische Duo Johannes X. Schachtner & Tilman Strasser im vergangenen Jahr dem Klang der Trompete nachgegangen ist, widmen sie in diesem Jahr einem Abend der Violine. Unterstützung erhalten sie vom renommierten ASAP-Violinduo der jungen Geigerinnen Almuth Siegel und Ágnes Pusker.

 

Passend zum 300. Geburtstag von Leopold Mozart erklingt u.a. Schachtners „Florilegium“, eine launisch-virtuose Hommage an dessen berühmte Violinschule; aber auch ernste Seiten klingen an, wenn „Trakl-Miniaturen“ für Violine und Klavier erklingen und dazu aus dem Werk des Salzburger Lyrikers rezitiert wird. Überraschende Sa*eiten der Violinen werden in einem Reigen von Bagatellen aus fast einem halben Jahrtausend Violinliteratur zum Klingen gebracht. 


Sonntag 16.6. / 11 Uhr

"sitting, looking out"

Elwood&Reßle / Jazz

 

Joseph Reßle, Piano

Natalie Elwood, Gesang

 

Natalie Elwood

 

Joseph Reßle Natalie Elwood

 

NACHKRITIK

Das war schon eine Überraschung die zwei heute Früh in der Remise live zu erleben.

Ein ganz feiner Jazzvormittag mit einem fantastisch virtuosen Joseph Reßle am Klavier und einer faszinierenden jungen Dame und ihrem feinsinningen, mühelos bis in die höchsten Registern geführter Sopran. Selten hört man eine klassisch geschulte Stimme mit so hoher Intonationssicherhheit und bisweilen ganz leisen Tönen im Genre Jazz. Überzeugend, gefühlvoll, voll von betörender Eigenheit perlte die Stimme durch den Raum und begeisterte das lauschende Publikum von der ersten Minute an. Sich einlassend auf den "Schöngesang" schweifte man mit Gefühl und Gedanken in die Welt einer Koloratursopranistin, hörte entfernt, ja man wünschte es sich beinahe, aus der Zauberflöte eine Königin zu hören. So entführten uns auch die beiden wunderbaren Künstler einmal in eine geisterhafte Feenwelt, da überlagerte sich Stimme über Stimme (elektronisches Überlappungsgerät), die Klavierklänge woben wie Spinnennetze in den mehrstimmigen Gesang ein. Ein grandioser Vormittag, der lange in Erinnerung bleiben wird.

 


 

 

Samstag 22.6. 19.30 Uhr

„Und immer wieder erhellt Musik die Seele“

 

Lena Neudauer und ihre Meisterschüler*innen

 

Ein junger, grenzüberschreitender Überblick der virtuosen Violinliteratur, die Erarbeitung dieser, gespielt von herausragenden angehenden Profimusikern. Ein Blick in die Werkstatt der Violinklasse von Lena Neudauer, die an der Musikhochschule München lehrt.

 

Lena Neudauer in der Remise 2017

Lena Neudauer in der Remise 2017

 

 

 


 

 

Sonntag 23.6. 11 Uhr

„Saitenspiel#Seitensprung“

Streichquartett-Vormittag

 

Joseph Haydn, Streichquartett D-Dur op.64/5

 

Dimitri Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 11

Felix Mendelssohn-Bartholdy, Streichquartett op. 44/1

 

Das Diogenes Quartett mit seinen Ensemblemitgliedern Stefan Kirpal Violine, Gundula Kirpal, Violine, Alba González i Becerra, Viola und Stephen Ristau Violoncello, gehört zu den renommiertesten Streichquartettformationen. Mit dem breit angelegten Repertoire stoßen die vier Musiker ganz besonders auf ausgefallene Werke unbekannter, oder in Vergessenheit geratener Komponisten. In der Remise widmen sie sich bekannterer Werke, die aber nichts an Reiz verloren haben. Im Gegenteil: leuchtend, spritzig, beweglich und aufregend unterhaltsam werden die Stücke erneut zum Leben wiedererweckt.

 

 

 


 

 

Bewegende Begegnungen - zwischen Form & Farbe                                                      

Die Malerin Angela Sommerhoff und die Bildhauer Ulrich Schweiger und Felix Flesche stellen gemeinsam aus. Das verbindende Moment ist der Mensch zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in all seinen Lebensprozessen.

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG berichtet:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/kultur-raumgestalten-und-magnolien-1.4481621

 

Gemälde: Angela Sommerhoff

 


Freitag 28.6. 19.30 Uhr

 

"Alles ist denkbar#manches melodisch"

vodeon, vocal.solisten.ensemble

 

Verena Maria Schmid, Sopran

Hana Katsenes, Alt

Berthold Schindler, Tenor

Manuel Winckhler, Bass

 

Clayton Bowman, musikalische Leitung

Amy Brinkman-Davis, Klavier

 

Fee, Poetry Slam

 

Johannes Brahms, Zigeunerlieder op. 103 und op. 112

Randall Thompson Frostiana (Seven Country Songs), 1959  u.a.

 

vodeon, das sind in der ursprünglichen Besetzumg acht Sänger aus München, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Kunst der vielstimmigen a-cappella-Musik mit der Ästhetik solistisch ausgebildeter Stimmen zu verbinden. In diesem Spannungsfeld zwischen Solo und Tutti und individueller Stimmfarbe kreiert das Ensemble seinen eigenen, charakteristischen Klang. Geprägt von unterschiedlichen künstlerischen Biografien der Musiker gibt es für das Repertoire von vedeon nur ein Kriterium: Unabhängig von Stil, Epoche, Sprache – die Musik muss dem Publikum genauso viel Freude bereiten wie den Sängern.

 

 

FEE

 

 

Vodeon Vocalensemble

 


 

 

Samstag 29.6. 17.00 Uhr

„Schläge? Nein! Musik“

Sitzkissenkonzert*/

 

Babette Haag erzählt von und mit ihren Trommeln

 

„Die Pauke Berta“ ist eine quietschvergnügte Geschichte mit Schlag-Instrumentarium für Kinder, gespielt und erzählt von Babette Haag. Dieser musikalische Ausflug ins Reich der Schlaginstrumente entführt Kinder in eine faszinierende Welt der rhythmischen Musik.

*die Kinder sitzen auf Kissen um die Perkussionistin herum und erleben hautnah die vielen Musikinstrumente, die vorgestellt und zum Leben erweckt werden.

 

 

Babette Haag

 

 

und die Kinder hatten ihren Spaß


 

 

Sonntag 30.6. 11 Uhr

„Die jungen Steilwandsteiger“

 

Pianistenclub München e.V.

 

Die jungen Pianisten und Instrumentalisten.

Wie in jedem Jahr kommt der Klavierpädagoge Bernd Schmidt mit einem Pulk junger musikalischer Neuentdeckungen. Kinder, jugendliche Künstler mit bereits beachtlichen musikalischen Niveau werden erneut ein klassisches Programm präsentieren, das sich hören, aber auch sehen lassen kann.

 

Zwei Freunde Maurice Poschky und Marinus Prey

 

 

Anna Karácsonyi

 

 

 

Konstantin Egensperger und Marlene Durner

 

 

Birgitta Eila, Marinus Prey, Sebastian Fuß, Konstatin Egensperger, Maurice Poschky, Marlene Durner, Anna Karácsonyi, Leah Sinka, Bernd Schmidt boten ein perfektes Konzert.

 


 

Donnerstag 4.7.  17 Uhr

"junge Menschen, flinke Finger, über all ist Musik"

Die Klavierklasse von Viera Fischer

 

Und auch in diesem Jahr sammeln sich die vielen jungen Klavierschüler um ihre Lehrerin, die mit großer Liebe, Begeisterung und Geduld ihren Sprösslingen Musik, Technik, Mut und Ausdauer mit auf den musikalischen Weg gibt.

 

Viera Fischer mit ihrem jüngsten Schüler


 

Der tolle Tag

Freitag 5.7. 20 Uhr

„Will der Herr Graf ein Tänzchen nun wagen“

Opernfilm zum 90. Geburtstag von Hermann Prey

Le Nozze di Figaro / Ein Film von Jean-Pierre Ponnelle

Mit Hermann Prey in der Titelrolle, Mirella Freni, Dietrich Fischer-Dieskau, Kiri Te Kanawa, Paolo Montarsolo u.a.

 

Der Opernfilm aus dem Jahre 1976 ist die vielfach ausgezeichnete Verfilmung der Oper

„Le Nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Mit einem Staraufgebot der damals gefragtesten Sänger und einem immensen Aufwand in Ausstattung und Produktion ist Jean-Piere Ponnelle ein legendäres Meisterwerk gelungen, das seines Gleichen sucht. Einer der opulentesten Verfilmungen einer Oper.

In der Pause werden Häppchen serviert. Wein gibt's natürlich auch.

 

 

 


 

Samstag 6.7. 19.30 Uhr

„Denk mal darüber nach“

Jazz Chorkonzert

 

VoicesInTime, Jazz Chor

Stefan Kalmer, Leitung

 

Warum gibt es Partnerbörsen, wenn wir doch täglich interessante Menschen in der Bahn treffen? Was muss ich tun, um zur lebenden Legende zu werden? Und wie viel mehr brauchen wir schon im Leben als die Musik? Denk mal drüber nach! Am besten im Konzert von VoicesInTime. In seinem Programm "Think about it!" singt der Chor Goethe-Lyrik und Max Prosa, Rocknummern von Meat Loaf und Welshly Arms, aber auch Klassiker der Soul- und Jazzgiganten Aretha Franklin, Billie Holiday und Jamie Cullum.

 

Münchens Rock- und Jazzchor der ersten Stunde gehört zu den deutschen Spitzenensembles in seinem Genre, belegt durch zahlreiche Preise auf nationaler und internationaler Ebene.

 

VoicesInTime in der vollbesetzten Remise


 

Sonntag 7.7. 11 Uhr

„mythologisch – impressionistisch“

Großes Abschlusskonzert „Auf Sommerfahrt gehen“

 

Odeon Jugendorchester München

Leitung, Julio Doggenweiler Fernández

 

Ludwig van Beethoven, Ouvertüre "Die Geschöpfe des Prometheus"

Carl Orff, "Tanzende Faune"

Maurice Ravel, "Daphnis et Chloé" Suite Nr. 2

 

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr werden wir erneut den Schlusspunkt des Kleinen Sommerfestivals mit dem Odeon Jugendorchester München (80 junge hervorragende Musiker) setzen. Dieses Erlebnis, in diesem Musik-Spektakel unmittelbar eingewoben zu werden, sollte man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen. Das wundersame Gefühl kommt auf, mitten in einem großen Symphonie-Orchester zu sitzen. Augen schließen, genießen, genießen, genießen...

 

Thomas Rath, Trompete

 

 

 

 

 

Einen schönen Sommer wünscht das gesamte KSF Team!

 

 

 

 

Schlussarbeiten: Alle restlichen Nägel werden vom Vereinsmitglied Rudolf von Mosch gezogen:

 

Rudolf von Mosch

 

 

 

vom 17. Mai - 7. Juli 2019 11 Jahre Kleines Sommerfestival
info@remise-schloss-fussberg.de