Kleines Sommerfestival Remise, Gauting

Archiv Schubertiade 2011

(Teil des Kleinen Sommerfestivals) vom 21.5. - 26.6.2011

In der Remise wird in diesem Jahr erstmalig eine echte Schubertiade mit den Werken des jungen Franz Schuberts stattfinden. Viele namhafte Musiker möchten sich dem spannenden Thema "Franz Schubert" widmen und werden in 7 Konzerten mit den unterschiedlichsten Programmpunkten außergewöhnliche Konzerte bieten. In der Remise, die von der Süddeutschen Zeitung als "Klangwunder an der Würm" bezeichnet wurde, werden Sie Kammermusik, Lieder, Klaviersonaten, Terzette u.v.m. in unvergleichlicher Atmosphere erleben.

 


Als Michael Endres seine ersten Töne auf dem Blüthner vor dem Konzert anspielte, verharrte er kurz, hielt inne, staunte, spielte weiter und war ab diesem Moment mit großer Begeisterung von dem 130 Jahre alten Blüthner überzeugt. Er bot uns ein außerodentliches Konzert, mit einer empfundenen musikalischen Tiefe für das Werk von Franz Schubert und später auch Robert Schumann. Mit großer Intensität horchte er in die Musik hinein und der historische Blüthner leuchtete in einer wohl unübertroffenen Farbenpracht unter Endres'  Händen und erfüllte den Raum der Remise mit einem an diesem Vormittag ganz besonderen Zauber. Die vielen Zuhörer, die dem Konzert beiwohnen durften erlebten eine musikalische Sternstunde.

Als Hintergrundmusik hören Sie den 2. Satz aus der Sonate  A-Dur D 664 op. 120 aus dem am Sonntag entstandenen Livemitschnitt mit Michael Endres.

Mit diesem Konzert beenden wir die siebenteilige erste Schubertiade in der Gautinger Remise in diesem Jahr. Weitere Konzerte bis zum 24. Juli ersehen Sie im Gesamtprogramm.


bereits stattgefundene Konzerte:

          Sonntag, 26.6. Matinée 11.00 Uhr

SCHUBERTIADE VII

Tagebuch seiner Seele“ (Robert Schumann über Schuberts Musik)

Klaviermatinée

Franz Schubert, Sonate A Dur D 664 op. 120

Franz Schubert, Sonate a moll D 784 op. 143

Robert Schumann, „Carnaval“ op. 9

Michael Endres, Klavier

 “In Deutschland blühen pianistische Höchstleistungen mitunter im Verborgenen. Fernab vom Starkult ausländischer Kollegen arbeitend, ist er einer der herausragendsten Pianisten unseres Landes. […] Eine Gesamtaufnahme von Mozart’s Sonaten, die einfach sprachlos macht.” Gramophone

 

La Monde de la Musique

…a l’egal des plus grandes interpretes de Schubert: Serkin, Arrau, Brendel.”

aktivissimo

“Ein Prophet, der im eigenen Land noch unter Marktwert gehandelt wird: Michael Endres. Mit der Gesamtaufnahme der Klaviersonaten von Mozart tritt hier ein Pianist von überlegener musikalischer Reife auf den Plan. Was hier an beglückenden Einsichten zutage gefördert wird, an tiefgründiger Ernsthaftigkeit in perlend brillantem Klanggewand und mit makelloser Anschlagskultur, das hält jedem internationalen Vergleich stand.”

Abendzeitung “Mit fantastischer Anschlagskultur ausgestattet…”

Berliner Zeitung

“Musikalische Höhenflüge… wirkt dabei wie einer, der der Droge Musik rettungslos verfallen ist.”

Frankfurter Allgemeine

“Ein eindringlich interpretierender kuenstler”


 

          Samstag, 21.5.2011 19.30

SCHUBERTIADE I

Die Nacht ist heiter und ist rein“

AUSVERKAUFT, wenige Restkarten an der Abnedkasse!

Feierliches Eröffnungskonzert

TÖLZER KNABENCHOR

Werke von Johann Sebastian Bach, Gioachino Rossini, Franz Schubert, Konradin Kreutzer u.a.

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

 Singet dem Herrn, Motette BWV 225

 Komm Jesu, komm, Motette BWV 229

 

 

 Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Der Jäger Abschied

 

Conradin Kreutzer (1780-1849)

Frühlingsnahen

 Gioachino Rossini (1792-1868)

Drei Chorsätze (für drei Stimmen und Klavier)

 „La Fede“ (Der Glaube)

 „La Carità“ (Die Liebe)

 La Speranza“ (Die Hoffnung)

Franz Schubert (1797 - 1828)

Nachthelle D 892,

5 Duette für Bariton und Bass

Mailied D 199, Mailid D 202, Der Morgenstern D 203, Jägerlied D 204,

Lützow's wilde Jagd D 205,

Der Lindenbaum (Originalfassunf, Chorfassung, An die Musik , Lieben, Geistertanz (Chorfassungen)

Florian Prey, Bariton

Werrner Bind, Bass

Jochen Berchtenreiter, Klavier

Ralf Ludewig, Chorleitung


 

Sonntag, 22.5.2011 Matinée, 11 Uhr

SCHUBERTIADE II

Du tönest mir mit deiner süßen Kehle die Liebe wach“

 

Kammermusik, Klaviermusik, 5 Lieder aus der Jugendzeit

Trio für Klavier, Violine, Violoncello D 28

Andante für Klavier D 29

Fantasie in G-Dur für Klavier zu 4 Händen D 1

Streichquartett in g/B D 18

Andante – Presto Vivace – Menuetto mit Trio – Andante – Presto

Der Jüngling am Bache D 30, Die Schatten D 52, Verklärung D 59, Des Mädchens Klage D 6,

An die Nachtigall D 196

Fünf Menuette mit sechs Trios und

fünf Deutsche mit sieben Trios und eine Coda für Streichquartett D89


NOVALIS QUARTETT: Jürgen Schwab, Cornelia Schwab, John Kinsella, Klaus Kämper

Nina Laubenthal, Sopran

Birgitta Eila, Klavier


 

Sonntag, 29.5.2011 19.30 Uhr

SCHUBERTIADE III

Die Sterne, die begehrt man nicht“

 Lieder und Balladen des jungen Franz Schuberts

Der Taucher D 77, Der Geistertanz D 115, Das Mädchen aus der Fremde D 117, Adelaide D 95, Erinnerungen D 98, Trost an Elisa D 97, Andenken D 99, Erinnerung D 101, Lied aus der Ferne D 107, Der Abend D 108, Nachtgesang D 119, Trost in Tränen D 120, Schäfers Klagelied D 121, Sehnsucht D 123

Sonate für Klavier, f-moll D 625 (unvollendet)

Götz Schuricke, Tenor

Florian Prey, Bariton

Detlev Eisinger, Klavier

Mit seiner fast halbstündigen Ballade „Der Taucher“ nach dem Text von Friedrich Schiller erschafft der junge Franz Schubert einer seiner ausdrucksstärksten Kompositionen in diesem Genre. Naturbeschreibung, wie das Rauschen des Wassers, die Ängste des Knappen, die schaurigen Unterwassereindrücke, das gaffende Volk und den jubelnden Sieg menschlicher Treue; all das verknüpft der junge Franz Schubert in einer großartig angelegten Komposition.


Donnerstag, 2.6.2011 Matinée, 11 Uhr

SCHUBERTIADE IV

Unendliche Freude durchwallet mein Herz“

 

Lieder, Terzette für drei Männerstimmen, italienische Gesänge, Lieder und Kanons für Frauenchor

Unendliche Freude durchwallet mein Herz D 51, Vorüber die stöhnende Frage D 53, Selig durch die Liebe D 55, Hier strecket der wallende Pilger, D 57, Ein jugendlicher Maienschwung D 61, Wer die steile Sternenbahn D 63, Majestätsche Sonnenrosse, D 64, Frisch atmet des Morgens lebendiger Hauch, D 67,

Italienische Gesänge: Non t'accostar all' urna (Nachlass), Guarda, che bianca luna (Nachlass)

 

Geisternähe D 100, Die Betende D 102, Die Befreier Europas D 104, An Emma D 113, Romanze D 114, Gretchen am Spinnrade D 118, D 121, Ammenlied D 122, Scene aus Goethe's „Faust“ (2.Fassung) D 126, Zwölf Wiener Deutsche für Klavier Solo D 128, Mailied D 129, Der Schnee zerrinnt D 130, Lacrimoso son io (Kanon) D 131, Willkommen, lieber schöner Mai D 244,

Amelia Imbarrato, Mezzosopran

Andrea Basten, Sopran

Michael Wieland, Tenor

Klaus Basten, Bass

Halina Bertram, Klavier

Jeanne D'Arc Chor Gauting,

Chorleitung, Johannes Schachtner


 

Samstag 4.6.2011 19.30 Uhr

SCHUBERTIADE V

Es rauschen die Winde so herbstlich und kalt“

Kammermusik, Klaviermusik, zwei späte Lieder (das reife Werk Franz Schuberts)

Sei mir gegrüßt D 741

Fantasie für Violine und Klavier D 934

Andante molto – Allegretto – Andantino – Allegro Vivace

Vier Impromptus D 935

Allegro moderato – Allegretto mit Trio – Andante (Thema mit Variationen) –Allegro Scherzando

Herbst D 945

Lena Neudauer, Violine

Florian Prey, Bariton

Andreas Kirpal, Klavier

 

Im Dezember 1827 schrieb Franz Schubert ein bedeutendes großes Werk: Die Fantasie in C-Dur für Violine und Klavier. Für beide Musiker eröffnet sich ein virtuos angelegtes Werk, das von höchster schöpferischer Inspriration beseelt ist. Schubert lässt sich mit seinen Gefühlen und Ideen in diesem Stück so „dahinfließen“, als ob er mit der Musik sich selbst ins Unendliche treiben lassen wollte. „So ensteht zeitlose, strömende, schwebende, als transzendente Energie vibrierende, unendliche, reine, von Frieden erfüllte, Frieden spendende, unbegreiflich schöne Musik.“ Eduard Gronau


 

Sonntag 5.6.2011  19.30 Uhr

SCHUBERTIADE VI

Leise flehen meine Lieder durch die Nacht zu dir“

Die Stimme der Nacht -

eine Serenade von romantischen Liedern von Franz Schubert, Louis Spohr, Carl Maria von Weber, Wolfgang Amadeus Mozart

Evelyn Tubb, Sopran

Michael Fields, Gitarre

 Evelyn Tubb ist eine der wenigen wirklich überragenden Sopranistinnen ihrer

Generation.“ (Yorkshire Post)

"Was Tubb und ihr Begleiter boten war kein reiner Gesangsabend mit Lautenbegleitung, sondern es war gleichzeitig eine leidenschaftliche theatralische Präsentation. [...] Was Evelyn Tubb mit musikalischem Material machen kann, ist phantastisch. Es geht über die steife Interpretation von früher Musik weit hinaus. Sie hat einen Klang für jede Emotion. Dieser Klang kann schön oder häßlich sein, aber er ist immer dem dramatischen Gehalt der Musik verpflichtet." (Paul Herruer - Groningen)  

 

 

 

Lena Neudauer und Florian Uhlig "Kleines Sommerfestival" 2009